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Fachbereich A: Geistes- und Kulturwissenschaften

Historisches Seminar
 

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Portale, Bibliographien, Kataloge, Linksammlungen

Portale: [Clio-Online] [H-Soz-u-Kult] [historicum.net] [Zeitgeschichte-Online] [Nachrichtendienst für Historiker]

Bibliographien: [Jahresberichte für deutsche Geschichte] [InformationsWeiser Geschichte] [Gnomon online] [Tocs-In]

Linklisten: [Dortmunder Linkkatalog] [Virtual Library Museum] [Archive im Internet]

Kataloge: [Karlsruher Virtueller Katalog] [Kalliope Portal]

 
Clio-Online ist das seit Mai 2002 bestehende zentrale „Nachweissystem für Internetressourcen und Institutionen historischer, bibliothekarischer, archivischer und musealer Provenienz“ und steht für Fachwissenschaftler und die interessierte Öffentlichkeit zur Verfügung. Die Virtuelle Fachbibliothek wird an der Humboldt-Universität Berlin gepflegt und kooperativ von acht institutionellen Partnern betreut. Die Unterseiten bieten u.a. eine Metasuchmaschine, ein Institutionen-, Forscher/innen und Webseiten-Verzeichnis sowie einen Stellenmarkt. Clio-online arbeitet eng u.a. mit H-Soz-u-Kult und Zeitgeschichte-online zusammen.
 http://www.clio-online.de


Die moderierte Mailingliste H-Soz-u-Kult startete im Frühjahr 1996 als deutscher Ableger des amerikanischen H-Net. Das an der Humboldt-Universität betreute „moderierte Informations- und Kommunikationsnetzwerk für professionell tätige Historikerinnen und Historiker“ hat sich mit über 15.000 Abonnenten inzwischen zur führenden Informationsbörse entwickelt. Es wird von einem verteilt arbeitenden Redaktionsteam und von einem 13köpfigen wissenschaftlichen Beirat betreut. Geboten werden vor allem Rezensionen, Zeitschriften-Inhaltsverzeichnisse, Tagungsberichte, Konferenzankündigungen sowie ein Stellenmarkt.

 http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de


Die Virtuelle Fachbibliothek historicum.net ist im Jahr 2003 aus dem 1999 an der Universität München entstandenen Server Frühe Neuzeit hervorgegangen. Sie versteht sich als „Netzwerk“ für die Geschichts- und Kunstwissenschaft, wird seit 2004 von den Universitäten Köln und München sowie ehrenamtlichen Fachredakteuren dezentral betreut und von einem gemeinnützigen Verein getragen. Das interdisziplinäre Informationsangebot umfasst Themenportale, Rezensionen, Unterrichtsmaterial, Tagungsberichte, Presseschau sowie Diskussionen. Als hauseigene elektronische Zeitschriften werden „sehepunkte“, „zeitenblicke“ und „kunstform“ betrieben.

 http://www.historicum.net


Das Themenportal Zeitgeschichte-online (ZOL) wird als gemeinsames Projekt des Zentrums für Zeithistorische Forschung (ZZF) in Potsdam und der Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz seit Januar 2004 betrieben. Es ist ein Modul von Clio-online, vernetzt mit H-Soz-u-Kult und wird wie diese von der DFG gefördert. ZOL bietet einen eigenständigen Zugang zu laufenden Forschungen innerhalb der Zeitgeschichte, mehrere biographische Datenbanken, eine moderierte Mailingliste und einen koordinierten Fachinformationsdienst HSK/ZOL. Von ZOL wird die Online-Zeitschrift „Zeithistorische Forschungen“ betreut. 

 http://www.zeitgeschichte-online.de


Nachrichtendienst für Historiker
Der Augsburger Geschichtsstudent Tobias Berg hat seinen Nachrichtendienst 1995 ins Leben gerufen. Im Zentrum des Angebots steht ein Pressespiegel für historisch relevante Artikel der Tagespresse aus Deutschland, England, Frankreich und Italien, der auch in einem umfangreichen Archiv verwaltet wird. Die kommerzielle Website wird von der „res media Informationssysteme GmbH“, deren Geschäftsführer Berg ist, betrieben.
 http://www.historiker.de


Die Jahresberichte für deutsche Geschichte sind neben der „Historischen Bibliographie“ die wichtigste bibliographische Ressource der deutschen Geschichtswissenschaft. Sie erscheinen mit wenigen Unterbrechungen seit 1927 und wurden von der Preußischen, seit 1949 von der Deutschen Akademie der Wissenschaften der DDR, seit 1990 von der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften herausgegeben. Seit 1996 sind sie auf CD-ROM, seit 2002 online verfügbar. Digital sind alle Titel der kumulierten Bibliographie seit 1996 abrufbar und können exportiert werden.

 http://www.bbaw.de/forschung/jdg/


Der Informationsweiser Geschichte wird seit 2001 von der Bayerischen Staatsbibliothek München und der Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen gemeinsam betrieben. Ursprünglich wurde er zwischen 1995 und 1997 als History Guide in Göttingen aufgebaut. Er ist Teil des 2003 gegründeten Netzwerks Subject Gateways Geschichte, dem zehn deutsche Institutionen angehören. Ermöglicht werden Suchen in den Kategorien „Institutionen“, „Informationsmittel und Quellen“, „Grundwissenschaften und Teildisziplinen“ sowie „Geschichte nach Epochen und Räumen“.
 http://mdz2.bib-bvb.de/hist/


Gnomon online ist eine bibliographische Volltext-Datenbank zur Klassischen Altertumswissenschaft. Sie ist Partnerin des Rezensionsorgans „Gnomon“ und ergänzt die auf CD-ROM erhältliche Datenbank. Gnomon online erfasst alle Titel der Erscheinungsjahre 2005-2007 und wird etwa einmal pro Monat aktualisiert. Betreut wird die Datenbank von den Lehrstühlen für Alte Geschichte der Katholischen Universität Eichstätt und der Universität Augsburg.
 http://www.gnomon.ku-eichstaett.de/Gnomon/Gnomon.html


TOCS-IN ist eine in Toronto vorgehaltene Datenbank, welche die Inhaltsverzeichnisse (Tocs = Tables of Contents) von etwa 185 Zeitschriften und einigen Sammelwerken der Klassischen Philologie und Religionswissenschaft erschließt. Das Projekt wurde 1992 an der Universität Santa Barbara begonnen und wird heute von Toronto (Kanada) und Louvain (Belgien) aus gepflegt. Insgesamt sind etwa achtzig Mitarbeiter aus 16 Staaten beteiligt. Die Datenbank umfasst derzeit über 45.000 Artikel.
 http://www.chass.utoronto.ca/amphoras/tdata/colls.htm


Der Dortmunder Linkkatalog zur Geschichtswissenschaft verzeichnet nach qualitativen Kriterien ausgewählte Online-Ressourcen aus verschiedenen historiographischen und bibliothekarischen Gebieten. Das Verzeichnis wurde 1995 als ältester geschichtswissenschaftlicher Webkatalog von der Dortmunder Bibliothekarin Stephanie Marra begründet und befindet sich auf dem Webserver der Kulturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Dortmund.
 http://www.geschichte.fb15.uni-dortmund.de/links/


Die Virtual Library Museen stellt museumsspezifische Online-Ressourcen im deutschsprachigen Raum zur Verfügung. Die Virtuelle Fachbibliothek ermöglicht Kommunikation, Recherchen und Publikationen. Angeschlossen sind u.a. eine Suchmaschine, eine Diskussions- und eine Mailingliste sowie ein Tagungsserver. Ausstellungs- und Literaturbesprechungen werden von Fachredakteuren betreut. Die Virtual Library Museen ist Teil der Virtual Library Museums Pages des International Council of Museums und der Abteilung Museologie der WWW-Virtual Library Deutschland.
 http://www.vl-museen.de


Die Website Archive im Internet wird von der Archivschule Marburg, der zentralen Aus- und Fortbildungseinrichtung des Archivwesens in Deutschland, betrieben. Hier sind die Zugänge zu nationalen und internationalen Archiv-Homepages verlinkt, außerdem werden Überblicke zu den Archivtagen, den Berufsverbänden und den Archivgesetzen gegeben.
 http://www.archivschule.de/content/59.html


Der Karlsruher Virtuelle Katalog ist ein internationaler Meta-Katalog für Bibliotheks- und Buchhandelskataloge. Er weist über 100 Millionen Bücher aus etwa zwanzig nationalen Verbundkatalogen weltweit nach. Es gibt keinen eigenen Datenbestand, vielmehr werden die Suchanfragen an die jeweiligen Zielsysteme weitergeleitet. Der KVK wird seit 1996 von der Universitätsbibliothek Karlsruhe gepflegt.
 http://www.ubka.uni-karlsruhe.de/kvk.html


Das Kalliope-Portal versteht sich als zentrales Verbundinformationssystem für Autographen und Nachlässe in deutschen Bibliotheken, Museen und Archiven. Es ist seit 2002 online verfügbar und aus der seit 1966 bestehenden Zentralkartei der Autographen an der (West-) Berliner Staatsbibliothek Preußischer Kulturbesitz hervorgegangen. Recherchierbar sind derzeit knapp über 1,3 Millionen Autographen aus über 21.000 Beständen sowie über 400.000 Personen aus über 1.000 Institutionen. Die Berliner Datenbank wird durch die Zentrale Datenbank Nachlässe (ZDN) beim Bundesarchiv Koblenz ergänzt.

 http://kalliope.staatsbibliothek-berlin.de