Bergische
Universität Wuppertal
Fachbereich
A: Geistes- und Kulturwissenschaften
Germanistik
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Christine
Hummel: Intertextualität im Werk Heinrich Bölls Schriftenreihe Literaturwissenschaft, Wissenschaftlicher Verlag Trier 2002 ISBN: 3-88476-521-3, € 34,50 |
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Das
umfangreiche Oeuvre Heinrich Bölls dokumentiert nicht
nur die gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen
der jüngeren deutschen Geschichte, sondern es spiegelt
auch die Auseinandersetzung des Autors mit den Künsten.
Diese Studie untersucht die Bedeutung von Literatur, Film, Musik und
bildender Kunst im Prosawerk Bölls. In chronologischem Durchgang
zeigt sie Wandel und Konstanz der intertextuellen
Motivik sowie Kongruenzen zwischen intertextuellen bzw. intermedialen
Referenzen und narrativen
Strategien auf. Damit verzahnt ist die Darstellung von Bölls
Lektüre-Erfahrungen
der verschiedenen Lebens- und
Schaffensphasen, um den kulturellen Horizont auszuleuchten, in den sich
sein Werk einschreibt. Die auf Intertextualität
konzentrierte Lesart bringt zum Vorschein, daß die Werke
Bölls weit anspielungsreicher sind, als bislang angenommen
wurde, und daß sich Bölls Konzept der "Fortschreibung"
auch auf dieser Ebene niederschlägt. |
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