Bergische
Universität Wuppertal
Fachbereich
A: Geistes- und Kulturwissenschaften
Germanistik
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Gabriele
Sander: |
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„Im Aug muß alle Kunst beginnen“- lautet ein Vers von Hermann Broch, und dieser Devise sind viele Autoren gefolgt. Schon seit der Antike haben die Dichter dem Sehsinn eine Vorrangstellung eingeräumt und sich immer wieder mit der visuellen Wahrnehmung als zentraler Antriebskraft ästhetischer Gestaltung auseinandergesetzt – auch in Gedichtform. Das belegt diese prominent besetzte Lyrik-Anthologie, in der in 20 Kapiteln das Augen-Thema umkreist wird. In abwechslungsreicher Folge werden deutschsprachige Gedichte vom Barock bis zur Gegenwart präsentiert – Gedichte u.a. über die „Augensprache“, die Farbe der Pupille, über Liebes- und Abschiedsblicke, Tränen und Sehhilfen. |
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