Prof. Dr. Werner Bellmann

Sprechstunde nach Vereinbarung
e-mail: bellmann@uni-wuppertal.de






 
 

I. Forschungsstelle: Nachkriegsliteratur im Rheinland

Wiss. Mitarbeiterin: Dr. Christine Hummel
 

II. Sonstige Forschungsgebiete / Publikationen

Brentano, Heine, Hauptmann, Hofmannsthal u.a.


I.Forschungsstelle: Nachkriegsliteratur im Rheinland
 

Im Mittelpunkt der Forschungsaktivitäten stehen Leben, Werk und Wirkungsgeschichte Heinrich Bölls.

Archivierung sämtlicher Drucke zu Lebzeiten; Ermittlung der Werkdaten und der entstehungsgeschichtlichen Zusammenhänge;  Forschungen zu Quellen und den Methoden ihrer Verarbeitung; Kommentierung der fiktionalen Prosa, insbesondere hinsichtlich zeitgeschichtlicher und intertextueller Bezüge; Untersuchungen zu biographischen und wirkungsgeschichtlichen Aspekten; bibliographische Erfassung des Gesamtoeuvres einschließlich der Briefe, Interviews und Übersetzungen sowie der Sekundärliteratur.
Auf Anfrage übermitteln wir Angaben zur Forschungsliteratur über Heinrich Böll (zu einzelnen Werken, Themen/Motiven, zur Rezeption oder zu anderen spezifischen Fragestellungen).

Folgende Bibliographien / Teilbibliographien sind hier zugänglich:
 
 

Bibliographie / Interpretationen  zu Heinrich Böll

 

1. Sammelbände
2. Biographien, Gesamtdarstellungen, Überblicke
3. Allgemeines zur Erzählprosa
4. Studien zu speziellen Themen, Motiven, Figuren
5. Zu Der Engel schwieg
6. Zu Gruppenbild mit Dame
7. Zu Die verlorene Ehre der Katharina Blum
8. Zu Kurzgeschichten / Erzählungen
9. Studien zu literarischen Einflüssen, Quellen, Beziehungen (zu Personen, Gruppen)
10. Nach Bölls Tod: Ausgewählte Feuilletons und Kritiken

 

Einschlägige Publikationen von Mitarbeitern der Wuppertaler Forschungsstelle:
 

Heinrich Böll: Der Engel schwieg. Roman. Hrsg. von Annemarie Böll [u.a.]. Für den Druck eingerichtet von Werner Bellmann und Beate Schnepp. Nachwort: Werner Bellmann. Köln: Kiepenheuer & Witsch, 1992. - Dass. [mit erweitertem Nachwort]. Köln: Kiepenheuer & Witsch, 1994 (KiWi-Taschenbuch 345). - München: Deutscher Taschenbuch Verlag, 1997 (dtv 12450).

Heinrich Böll: L'angelo tacque. Traduzione di Giovanna Agabio. Postfazione di Werner Bellmann. Torino: Einaudi, 1996.
 
Werner Bellmann (Hrsg.): Das Werk Heinrich Bölls. Bibliographie mit Studien zum Frühwerk. Opladen: Westdeutscher Verlag, 1995. 292 S. [1947 - 1994: Erstdrucke, Neudrucke, Sammelausgaben; gedruckte Briefe und Interviews, Übersetzungen von Annemarie und Heinrich Böll. S. 125 bis 292.] 
Mit einem Aufsatz über die wichtigsten Nachlaßwerke sowie Studien über Bölls künstlerisches Selbstverständnis, seine Lektüre, sein kompositorisches Verfahren und über zentrale Motive von Beate Schnepp, Michael Okroy, Gabriele Sander und dem Hrsg.
*
Die Angaben zum erzählerischen Frühwerk basieren auf folgender Publikation: 
Werner Bellmann: Heinrich Böll: Chronologie der veröffentlichten Erzählungen (1946-1952) / Unbekannte Erstveröffentlichungen aus den Jahren 1953 bis 1955. In: Euphorion 88 (1994) H. 2. S. 258-261.

 
Werner Bellmann/Christine Hummel: Erläuterungen und Dokumente: Heinrich Böll, Die verlorene Ehre der Katharina Blum. Stuttgart: Reclam, 1999. 222 S. [Kommentar; Entstehung; Rezeptionsgeschichte; Aspekte der Werkdeutung; Texte zur Diskussion: 
Was ist (Frauen-)Ehre?, Boulevard-
Journalismus; Literaturhinweise.]

Besonders eingängig dokumentiert werden die zeitgeschichtlichen und autobiographischen Entstehungshintergründe der 1974 erstmals veröffentlichten Erzählung, mit der Böll einen Beitrag zur Gewalt-Debatte der 70er Jahre leisten wollte. Außerdem bietet der Band detaillierte Informationen über die Verfilmung durch Volker Schlöndorff.

 


 
Werner Bellmann (Hrsg.): Heinrich Böll. Romane und Erzählungen.  Interpretationen. Stuttgart: Reclam, 2000. 302 S.   - Darin:
J.H. Reid (Nottingham): Die Botschaft;
Silke Hermanns (Wuppertal): Über die Brücke;
Walter Delabar (Berlin): Der Zug war pünktlich; Gabriele Sander (Wuppertal): Wanderer, kommst du nach Spa...
J.H. Reid (Nottingham): Wo warst du, Adam?;
Erhard Friedrichsmeyer (Cincinnati): Nicht nur zur Weihnachtszeit
Werner Bellmann (Wuppertal): Von Der Engel schwieg zu Und sagte kein einziges Wort
Beate Schnepp (Wuppertal): Die Waage der Baleks; Bernd Balzer (Berlin): Haus ohne Hüter
Christine Hummel (Wuppertal): Das Brot der frühen Jahre;
Erhard Friedrichsmeyer (Cincinnati): Dr. Murkes gesammeltes Schweigen
Jörn Stückrath (Lüneburg): Im Tal der donnernden Hufe
Volker Wehdeking (Stuttgart): Billard um halbzehn;
Günter Blamberger (Köln): Ansichten eines Clowns;
Jochen Vogt (Essen): Gruppenbild mit Dame;
Klaus Jeziorkowski (Frankfurt a.M.): Die verlorene Ehre der Katharina Blum;
Christine Hummel/Silke Hermanns (Wuppertal): Frauen vor Flußlandschaft;
Auswahlbibliographie. 

 
Werner Bellmann: Erläuterungen und Dokumente. Heinrich Böll, Gruppenbild mit Dame. Stuttgart: Reclam, 2002. 232 S. 
[Kommentar, Wort- und Sacherklärungen; Dokumente zur Entstehung, Quellen, Textkritik; Rezeption und Wirkung: 1. Aufnahme durch die Kritik, 2. Parodien, 3. Der Film von Aleksandar Petrovic; Die epische Konzeption des Romans; Literaturhinweise.]

Der Band enthält den ersten detaillierten Kommentar zu diesem überaus anspielungsreichen Roman. Nachgewiesen werden u.a. zahlreiche offene und verdeckte Zitate aus den Akten der Nürnberger Kriegsverbrecherprozesse; ferner weitere von Böll herangezogene Quellentexte, darunter eine Dokumentation über das Konzentrationslager Gusen sowie - ein Kuriosum! - ein floristisches Fachbuch. 



 

Klassische deutsche Kurzgeschichten. Hrsg. von Werner Bellmann. Stuttgart: Reclam, 2003. (Reclam Universal Bibliothek. 18251.) 363 S.
Die Anthologie präsentiert 33 Geschichten von 22 Autoren aus dem Zeitraum von 1945 bis 1965, der 'klassischen' Epoche der deutschsprachigen Kurzgeschichte.  Bevorzugt ausgewählt wurden Texte von namhaften Autoren wie Borchert, Böll, Schnurre, Langgässer, Aichinger, Bender, Lenz , Walser und Kaschnitz, die an der Ausprägung des Gattungsprofils beteiligt waren. In einem rund 50 Seiten umfassenden Anhang werden zeit- und  literaturgeschichtliche Entstehungszusammenhänge skizziert und die einzelnen Autoren in Kurzbiographien vorgestellt, außerdem die Erstdrucke und wichtige Neuveröffentlichungen verzeichnet.

 
  Klassische deutsche Kurzgeschichten. Interpretationen. Hrsg. von Werner Bellmann. Stuttgart: Reclam, 2004. (Reclam Universal Bibliothek. 17525.) 309 S.
Als Ergänzung zu den Klassischen deutschen Kurzgeschichten  (UB 18251, s.o.) bietet dieser Band Einzelinterpretationen zu sämtlichen 33 im Textband enthaltenen Geschichten. Interpretiert werden Texte von Borchert (von H.G. Winter und W. Bellmann), Böll (J.H. Reid und E. Friedrichsmeyer), Kaschnitz (von U. Schweikert u. A.M. Bachmann), Schnurre (von G. Helmes), Dürrenmatt (von J. Knopf), Aichinger (von W. Barner), Walser (von A. Meier), Lenz (von H. Wagener), Bichsel (von R. Jucker), Hildesheimer (von C. Hummel) und vielen anderen.

NEU

Deutsche Kurzprosa 2005 Deutsche Kurzprosa der Gegenwart. Herausgegeben von Werner Bellmann und Christine Hummel. Stuttgart: Reclam, 2005. 240 S.
Die Sammlung bietet Kurz- und Kürzestgeschichten sowie Kurzprosatexte mit narrativen Schreibweisen aus den Jahren 1965 bis 2004. Sie knüpft an den 2003 publizierten Band „Klassische deutsche Kurzgeschichten“ an und stellt mit 30 Textbeispielen hinsichtlich der Sujets wie auch der Darstellungsformen einen repräsentativen Querschnitt dar. Vertreten sind Texte von 25 Autoren,  u.a. Gabriele Wohmann, Heinrich Böll, Sarah Kirsch, Elfriede Jelinek, Reiner Kunze, Bodo Kirchhoff, Botho Strauß, Christoph Hein, Günter Grass, Herta Müller, Peter Handke, Felicitas Hoppe und Brigitte Kronauer. – Ein Nachwort informiert über Entwicklungstendenzen der deutschsprachigen fiktionalen Kurzprosa und über die Auswahlprinzipien. Darüber hinaus enthält der rund 50 Seiten umfassende Anhang Kurzbiographien aller Autoren, Hinweise zu den ausgewählten Geschichten sowie Angaben über Erstdrucke und Druckvorlagen.


 

 

Beiträge in Zeitschriften und Sammelbänden:

Werner Bellmann: Rezension zu: Bernd Balzer: Heinrich Böll. "Ansichten eines Clowns" (Grundlagen und Gedanken zum Verständnis erzählender Literatur). Frankfurt a.M. 1988.  -  In: Wirkendes Wort 38 (1988) H. 2. S. 308-310.

Beate Schnepp: Zeitgeschichte im Roman. Ist Heinrich Bölls Roman "Fürsorgliche Belagerung" ein zeitgeschichtliches Dokument? Beziehungen zwischen Zeitungsartikeln und Romandetails. In: Interferenzen. Studien zum Verhältnis von Literatur und Geschichte. Hrsg. von Lothar Bluhm [u.a.]. Heidelberg: Winter, 1992. S. 219-234.

Werner Bellmann: Heinrich Böll: "Der Engel schwieg". Ein früher Roman aus dem Nachlaß und seine Stellung im Gesamtwerk. In: output. Zeitschrift der Bergischen Universität-Gesamthochschule Wuppertal. Nr. 1. Februar 1993. S. 8-11.

Werner Bellmann: Heinrich Bölls literarische Anfänge. Neue Daten und Zusammenhänge. In: Neue Zürcher Zeitung. Fernausgabe Nr. 281. 3. Dezember 1993. S. 39f.

Beate Schnepp: Unbekannte Zeugnisse. Neues Licht auf Heinrich Bölls Schreibverständnis. In: Neue Zürcher Zeitung. Fernausgabe Nr. 281. 3. Dezember 1993. S. 40.

Werner Bellmann: Heinrich Bölls literarische Anfänge. In: Heinrich-Böll-Stiftung (Hrsg.): Moral - Ästhetik - Politik. Eine Dokumentation der Veranstaltungen zur Heinrich-Böll-Woche im Dezember 1992. Köln 1993. S. 95-100.

Beate Schnepp: Die "Institution Ehe" in den Romanen Heinrich Bölls. In: The University of Dayton Review. Vol. 22. Nr. 1 (Spring 1993) S. 97-114.

Gabriele Sander: Vexierbilder des Ich. Zur Verwendung des Spiegelmotivs in der deutschsprachigen Literatur der Nachkriegszeit. In: Jürgen Kamm [u.a.] (Hrsg.): Spuren der Identitätssuche in zeitgenössischen Literaturen. Trier: Wissenschaftlicher Verlag Trier, 1994. S. 39-61.

Werner Bellmann: Das literarische Schaffen Heinrich Bölls in den ersten Nachkriegsjahren. Ein Überblick auf der Grundlage des Nachlasses. In: Euphorion 88 (1994) H. 2. S. 243-261 [mit chronikalisch-bibliographischem Anhang]. - Erw. Fassung in: Werner Bellmann (Hrsg.): Das Werk Heinrich Bölls. Bibliographie mit Studien zum Frühwerk. Opladen: Westdeutscher Verlag, 1995. S. 11-30.

Michael Okroy: Räsoneur im Wartesaal. Konfession und Zeitkritik in Heinrich Bölls früher Erzählung "In guter Hut...". In: Werner Bellmann (Hrsg.): Das Werk Heinrich Bölls. Bibliographie mit Studien zum Frühwerk. Opladen: Westdeutscher Verlag, 1995. S. 89-107.

Gabriele Sander: Unbekannte Varianten bekannter Erzählungen aus der Frühzeit Bölls. Ebd. S. 31-43.

Gabriele Sander: Die Last des Ungelesenen. Heinrich Böll und die literarische Moderne. Ebd. S. 61-88.

Beate Schnepp: Die Aufgabe des Schriftstellers. Bölls künstlerisches Selbstverständnis im Spiegel unbekannter Zeugnisse. Ebd. S. 45-60.

Beate Schnepp: Die Architektur des Romans. Zur Komposition von Heinrich Bölls "Wo warst du, Adam?" Ebd. S. 109-123.

Werner Bellmann: Heinrich Böll. "Die verlorene Ehre der Katharina Blum". In: Erzählungen des 20. Jahrhunderts II. Interpretationen. Stuttgart: Reclam, 1996. (Reclam Universal-Bibliothek. 9463.) S. 183-204.

Gabriele Sander: Rezension zu: Bertram Salzmann: Eiserne Wege. Die deutsche Nachkriegszeit (1945-1948) im Spiegel des literarischen Eisenbahnmotivs. In: Wirkendes Wort 45 (1995) H. 2. S. 351-355.

Werner Bellmann: "... auf die Spitze der Konfusion getrieben". Zur Problematik der Datierung von Heinrich Bölls literarischen Arbeiten. In: Wirkendes Wort 46 (1996) H. 1. S. 160-169. [Zu: Heinrich Böll: Erzählungen. Hrsg. von Viktor Böll und Karl Heiner Busse. Köln 1994.]

Werner Bellmann: Eine Korrespondenz "von unschätzbarem Wert" in einer problematischen Edition. Zur Ausgabe des Briefwechsels zwischen Heinrich Böll und Ernst-Adolf Kunz. In: Wirkendes Wort 46 (1996) H. 3. S. 482-493.

Beate Schnepp: Vogelflug - Vertreibungen - Fürsorgliche Belagerung. Studien zu Heinrich Bölls Roman Fürsorgliche Belagerung. (Dissertation Wuppertal 1996.) Trier: Wissenschaftlicher Verlag Trier, 1997.

Werner Bellmann: Böll und Benn. Zu zwei Texten Heinrich Bölls aus den Jahren 1959/60. In: Wirkendes Wort 47 (1997) H. 2. S. 221-227.

Gabriele Sander: "Verantwortlich sein für eine weitere deutsche Geschichte". Heinrich Bölls politisches Engagement der fünfziger und sechziger Jahre in chronikalischer Darstellung. In: Wirkendes Wort 47 (1997) H. 3. S. 358-398.

Werner Bellmann: Wort und Wörtlichkeit - Zu einer Shaw-Übersetzung und einem Essay von Annemarie und Heinrich Böll. In: Euphorion 92 (1998) H. 4. S. 483-491.

Werner Bellmann/Christine Hummel/Kerstin Rückwald: Heinrich Böll. [18 Beiträge über Bölls Romane und Erzählungen.] In: Reclams Romanlexikon. Bd. 4. Stuttgart 1999. S. 405-431.

Werner Bellmann: Von Der Engel schwieg zu Und sagte kein einziges Wort. In: Heinrich Böll. Romane und Erzählungen. Interpretationen. Hrsg. von Werner Bellmann. Stuttgart: Reclam, 2000. S. 82-108.

Silke Hermanns: Über die Brücke. In: Heinrich Böll. Romane und Erzählungen. Interpretationen. Hrsg. von Werner Bellmann. Stuttgart: Reclam, 2000. S. 24-34.

Christine Hummel und Silke Hermanns: Frauen vor Flußlandschaft. In: Heinrich Böll. Romane und Erzählungen. Interpretationen. Hrsg. von Werner Bellmann. Stuttgart: Reclam, 2000. S. 269-285.

Silke Hermanns: "Die untrügliche Statistik hilft uns hier weiter...". Die Erinnerung an den Luftkrieg in Heinrich Bölls Gruppenbild mit Dame. In:
Wirkendes Wort 51 (2001) H. 2. S. 248-258.

Werner Bellmann: Textkritische Anmerkungen zu Heinrich Bölls Gruppenbild mit Dame nebst einem Hinweis zu Das Brot der frühen Jahre. In: Wirkendes Wort 52 (2002) H. 2. S. 249-256.

Werner Bellmann: Die Akten der Nürnberger Kriegsverbrecherprozesse als Quelle für Heinrich Bölls Roman Gruppenbild mit Dame. In: Euphorion 97 (2003) H. 1. S. 85-97.

Werner Bellmann: Rezension zu: "Wenn man aufhören könnte zu lügen". Der Schriftsteller Paul Schallück (1922-1976). Hrsg. von Walter Gödden und Jochen Grywatsch. Bielefeld 2002.  - In: Germanistik 44 (2003) Heft 3/4. S. 1015f.

Werner Bellmann: Notizen zu Heinrich Bölls Erzählung Die verlorene Ehre der Katharina Blum. In: Wirkendes Wort 54 (2004) H. 2. S. 165-170.

Claudia Aßmann: Heinz Piontek: "Erde unter dem Schnee". In: Klassische deutsche Kurzgeschichten. Interpretationen. Hrsg. von Werner Bellmann. Stuttgart: Reclam, 2004. S. 174-181.

Werner Bellmann: Wolfgang Borchert: "An diesem Dienstag". In: Klassische deutsche Kurzgeschichten. Interpretationen. Hrsg. von W. B. Stuttgart: Reclam, 2004. S. 39-45.

Werner Bellmann: Elisabeth Langgässer: "Glück haben". In: Klassische deutsche Kurzgeschichten. Interpretationen. Hrsg. von W. B. Stuttgart: Reclam, 2004. S. 52-62.

Werner Bellmann: Rezension zu: Bertram Salzmann: Schreiben im Angesicht des Schreckens. Globale Verantwortung als Thema und Herausforderung deutschsprachiger Literatur nach 1945. - In: Germanistik 45 (2004) Heft 1/2. S. 455.
 
 

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II. Sonstige Forschungsgebiete / Publikationen

         von Werner Bellmann
 

Clemens Brentano

Clemens Brentano. Godwi oder Das steinerne Bild der Mutter. Text, Lesarten und Erläuterungen. [Sämtliche Werke und Briefe. Hist.-krit. Ausgabe. Bd. 16.] Stuttgart: Kohlhammer, 1978. 808 S.

Clemens Brentano. Zu Leben und Werk. In: Clemens Brentano 1778 bis 1842 [Ausstellungskatalog]. Hrsg. von Detlev Lüders. Frankfurt a.M. 1978. S. 9-16.

Brentanos Roman "Godwi oder Das steinerne Bild der Mutter". Ebd. S. 127-145.

Brentanos Lore Lay-Ballade und der antike Echo-Mythos. In: Clemens Brentano. Beiträge des Kolloquiums im Freien Deutschen Hochstift 1978. Hrsg. von Detlev Lüders. Tübingen: Niemeyer, 1980. S. 1-9.

Eine unbekannte Selbstanzeige Brentanos zum "Gustav Wasa". Ebd. S. 331-333.

Clemens Brentano. In: Deutsche Schriftsteller im Porträt. Bd. 3. Sturm und Drang, Klassik, Romantik. Hrsg. von Jörn Göres. München: Beck, 1980.

Sophie Mereau. In: Deutsche Schriftsteller im Porträt. Bd. 3. Sturm und Drang, Klassik, Romantik. Hrsg. von Jörn Göres. München: Beck, 1980.

Zur Wirkungsgeschichte von Brentanos "Lustigen Musikanten". In: Jahrbuch des Freien Deutschen Hochstifts 1981. S. 338-342.

'Bedlam' und 'Kasperle' auf dem literarischen Schützenplatz in Jena. Zu Brentanos satirischem Frühwerk [bes. zum Drama "Gustav Wasa"]. In: Aurora. Jahrbuch der Eichendorff-Gesellschaft 42 (1982) S. 166-177.

Ein Kommentarbeitrag zu Brentanos "Gustav Wasa". In: Aurora. Jahrbuch der Eichendorff-Gesellschaft 47 (1987) S. 176-178.
 

Heinrich Heine 

NEU


Heine Traxler Heinrich Heine: Deutschland. Ein Wintermärchen. Bilder von Hans Traxler. Herausgegeben von Werner Bellmann. Stuttgart: Reclam, 2005.143 S.

Die Neuausgabe von Heines genialer Deutschland-Satire, die im Wortlaut der unzensierten Erstausgabe von 1844 folgt, erhält ihren besonderen Reiz durch die kongenialen Illustrationen von Hans Traxler, der als Mitbegründer von „Pardon“ und „Titanic“, als Cartoonist und jüngst auch als Illustrator von Werken Goethes, Morgensterns und Mark Twains hervorgetreten ist. Traxler hat zu jedem der 27 Kapitel ein Bild gezeichnet. Der vom Herausgeber besorgte Anhang bietet Textvarianten, einen knappen Kommentar und ein Nachwort, das über die Entstehung, inhaltliche Schwerpunkte und formale Konzeption sowie über die zeitgenössische Rezeption der Satire informiert.

 

Heinrich Heine. Deutschland. Ein Wintermärchen. [Textedition mit Kurzkommentar, Literaturverzeichnis und Nachwort.] Stuttgart: Reclam, 1979. 96 S. 

Durchges. Ausgabe 2001


 
 
Erläuterungen und Dokumente: Heinrich Heine, Deutschland. Ein Wintermärchen. Stuttgart: Reclam, 1980. 208 S. [Kommentar; Textvarianten; Dokumente zur Wirkungsgeschichte; Texte zur Diskussion; Heine und Deutschland; Literaturhinweise.]

Umfassend dokumentiert sind die Korrespondenz Heines mit seinem Verleger sowie die Rezeption durch die zeitgenössische Kritik. 

Heines Begegnung mit Schneider Weitling. In: Heine-Jahrbuch 20 (1981) S. 158-162.

"Cacatum non est pictum". Ein Zitat in Heines "Wintermärchen". In: Wirkendes Wort 33 (1983) H. 4. S. 213-215.

Heine und der Pariser "Vorwärts!" In: Heine-Jahrbuch 22 (1983) S. 70-82.

Rezension zu: Walter Wehner: Weberelend und Weberaufstände in der deutschen Lyrik des 19. Jahrhunderts. München 1981. - In: Heine Jahrbuch 22 (1983) S. 236-238.

Heine und der Pariser "Vorwärts!". Anmerkungen zu einem neuen Band der historisch-kritischen Heine-Ausgabe. - In: Wirkendes Wort 34 (1984) H. 3. S. 228-230.

"Der Kaiser von China". Anmerkungen und Materialien zu Heines Zeitgedicht. In: Wirkendes Wort 36 (1986) H. 2. S. 81-85.

"Künstliches Manöver". Zur Druckgeschichte von Heines "Neuen Gedichten". In: Euphorion 80 (1986) S. 104-109.

Rezension zu: Hans Henning: Heines "Deutschland. Ein Wintermärchen" in der zeitgenössischen Rezeption. Leipzig 1985. - In: Wirkendes Wort 36 (1986) H. 5. S. 404-407.

Chiffrierte Botschaften. Ästhetische Kodierung und Rezeptionsvorgaben in Heines "Zeitgedichten". In: Heine-Jahrbuch 26 (1987) S. 54-77.

Politische Visionen eines königlichen Zechers. [Zu Heines Zeitgedicht "Der Kaiser von China".] In: Gedichte von Heinrich Heine. Interpretationen. Hrsg. von Bernd Kortländer. Stuttgart: Reclam, 1995. S. 116-126.
 

Gerhart Hauptmann
 
 
Erläuterungen und Dokumente: Gerhart Hauptmann, Der Biberpelz. Stuttgart: Reclam, 1978. 104 S. [Kommentar; Dokumente zur Entstehung und zum autobiographischen Hintergrund; Dokumente zur Wirkungsgeschichte; Texte zur Diskussion: 'Poetische Gerechtigkeit' oder 'poetische Wahrhaftigkeit'?, 'Sprache des Lebens'; Literaturhinweise.]

 
 
Erläuterungen und Dokumente: Gerhart Hauptmann, Die Ratten. Stuttgart: Reclam, 1990. 183 S.  [Kommentar; Varianten des Schlusses;  Dokumente zur Entstehung; Dokumente zur Wirkungsgeschichte; Aspekte der Werkdeutung; Literaturhinweise.]

Der Band enthält wichtige Hinweise über Zensureinflüsse, Zitate aus verschiedenen Fassungen, Nachweise von Quellentexten sowie Kritiken zu zahlreichen Aufführungen des Stücks.

Rinnsteinsprache. Anmerkungen zu Hauptmanns "Die Ratten". In: Wirkendes Wort 37 (1987) H. 5. S. 265-268.

Gerhart Hauptmann: "Vor Sonnenaufgang". Naturalismus - soziales Drama - Tendenzdichtung. In: Dramen des Naturalismus. Interpretationen. Stuttgart: Reclam, 1988. S. 7-46.
 

Hugo von Hofmannsthal
 
 
Hugo von Hofmannsthal. Der Turm. Erste Fassung. [Sämtliche Werke. Kritische Ausgabe. Bd. XVI.1.] Frankfurt a. M.: S. Fischer, 1990. 634 S.

Schwerpunkt des Kommentars zu Text und Varianten ist der Nachweis zahlreicher neuentdeckter Quellentexte, u.a. von Grimmelshausen, Gryphius, Goethe, Schiller, Brentano, Stifter, Claudel sowie von Walter Benjamin, Walther Brecht, Konrad Burdach (u.a. "Ackermann"-Kommentar), Moritz Heimann, Wilhelm Michel, Rudolf Pannwitz, Ludwig von Pigenot und Robert von Pöhlmann

 


 
 
Hugo von Hofmannsthal. Der Turm. Zweite und dritte Fassung. Aus dem Nachlaß: Varianten zur dritten Fassung. [Sämtliche Werke. Kritische Ausgabe. Bd. XVI.2. - Unter Mitarbeit von Ingeborg Beyer-Ahlert.] Frankfurt a. M.: S. Fischer, 2000.  572 S.

Wichtigste neue Quellen für die dritte Fassung des Dramas (mit den völlig neu konzipierten Akten IV und V): René Fülop-Miller, Geist und Gesicht des Bolschewismus, Zürich [u.a.] 1926; Der unbekannte Dostojewski, hrsg. von René Fülop-Miller und Friedrich Eckstein, München 1926.
 


 
 
 
Hugo von Hofmannsthal. Der Turm. [Edition der ersten Buchausgabe des Dramas von 1925 mit Kommentar, Zeugnissen und Literaturverzeichnis sowie einem Nachwort zu Entstehung und Quellen.] Stuttgart: Reclam, 2000. 247 S.

Das Nachwort skizziert wichtige Phasen der Textgenese (auch Unterschiede der drei Druckfassungen) und die Bedeutung intertextueller Bezüge. Schwerpunkt des Kommentar ist der Nachweis der zahlreichen von Hofmannsthal herangezogenen Quellentexte, u.a. von Grimmelshausen, Gryphius, Goethe, Schiller, Brentano, Büchner, Claudel sowie Konrad Burdach und Rudolf Pannwitz.

Eine Quelle zu Hofmannsthals "Großem Welttheater" und zum "Turm". In: Jahrbuch des Freien Deutschen Hochstifts 1984. S. 289-294.

Zeugnisse zu Hofmannsthals "Turm". In: Wirkendes Wort 35 (1985) H. 5. S. 253-256.

Rezension zu: Hugo von Hofmannsthal - Paul Zifferer. Briefwechsel. Hrsg. von Hilde Burger. Wien 1984. - In: Wirkendes Wort 36 (1986) H. 3. S. 242-244.
 

Diverses
 
Erläuterungen und Dokumente: Thomas Mann, Tonio Kröger. Stuttgart: Reclam, 1983. 102 S. [Kommentar; Notizen, Entwürfe, Vorstufen; Dokumente zur Entstehung; Zeitgenössische Kritik; Texte zur Diskussion: Kunst und Leben, Bürgerlichkeit und Künstlertum, 'Musikalische Komposition'; Literaturhinweise.] 

Durchges. und bibliogr. ergänzte Ausgabe 1998.

"Helmbrecht" - Ausgaben und Übersetzungen. In: Anzeiger für deutsches Altertum 87 (1976) S. 84-92.

Ludwig Bechstein. In: Enzyklopädie des Märchens. Hrsg. von Kurt Ranke. Bd. 2. Berlin/New York 1977. Sp. 15-19.

Rezension zu: Ludwig Bechstein. Sämtliche Märchen. Hrsg. von Walter Scherf. München 1988. In: Fabula. Zeitschrift für Erzählforschung 31 (1990) H. 1/2. S. 126-128.

Clemens Brentano. August Lafontaine. Sophie Mereau. Christian Heinrich Spieß. In: Deutsche Schriftsteller im Porträt. Bd. 3. Sturm und Drang, Klassik, Romantik. Hrsg. von Jörn Göres. München: Beck, 1980.
 
 

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Dr. Christine Hummel

Forschungsstelle: Nachkriegsliteratur im Rheinland

Dr. Christine Hummel



Tel. 0202 / 439-2335,  Fax 0202 / 439-2139

 Raum O-07.13
 e-mail: hummel@uni-wuppertal.de

Sprechstunde:
donnerstags 14-15 Uhr  und nach Vereinbarung.


Forschung:
Deutschsprachige Literatur des 20. Jh., Literaturtheorie, literaturwissenschaftliche Propädeutik

Lehre
:
seit 2001: Grundkurs Literaturwissenschaft: Arbeitstechniken und Grundwissen; Proseminare zu: Lyrik aus fünfJahrhunderten: Jahreszeiten im Gedicht; 'Frauen schreiben': Autorinnen vom Mittelalter bis zur Gegenwart; Günter Grass; Christa Wolf; Heinrich Böll

Magisterarbeit:
Günter Grass' politische Lyrik aus den 60er Jahren (Wuppertal 1994)
In dieser Arbeit wird der Stellenwert der politischen Gedichte zwischen 1955 (Die Vorzüge der Windhühner) bis 1967 (Ausgefragt) im Grassschen Gesamtwerk sowie der gesellschaftliche und literarhistorische Kontext ihrer Entstehung und Rezeption untersucht.

 Dissertation:  
Christine Hummel: Intertextualität im Werk Heinrich Bölls (Diss. Wuppertal 2001). Trier: Wissenschaftlicher Verlag Trier, 2002. (Schriftenreihe Literaturwissenschaft, Bd. 59.)  396 S.
 
Die Rolle Heinrich Bölls als kritischer Chronist der Nachkriegszeit steht im Zentrum zahlreicher Untersuchungen. Oft nur punktuell erforscht wurden bislang die literarischen Einflüsse und Bezüge sowie der Stellenwert von bildender Kunst, Musik und Film in Bölls schriftstellerischer Entwicklung und in seinem Werk.  Autobiographische Mitteilungen einbeziehend  deckt die vorliegende Studie intertextuelle Referenzen in Bölls Prosa auf und analysiert ihre  Wirkungen; in einem weiteren Schritt wird die dort explizierte Lesart der Prätexte aufgezeigt. Konstanz und Wandel der Intertextualität in der Prosa des Kölner Autors  sowie die Kongruenzen zwischen intertextuellen bzw. intermedialen Referenzen und narrativen Strategien treten auf diese Weise sichtbar hervor.  Die auf die Text-Text-Beziehungen konzentrierte Lektüre bringt überdies zum Vorschein, dass sich Bölls Fortschreibungs-Programmatik auch auf der Ebene der Intertextualität niederschlägt. Eine Tiefenschicht, ein künstlerischer Kosmos wird  zum Vorschein gebracht, dessen Kenntnis eine neue Interpretation des Böllschen OEuvres erlaubt.
- Ausführlich behandelt werden, neben dem  Frühwerk, folgende Prosaschriften: Haus ohne Hüter, Billard um halbzehn, Gruppenbild mit Dame sowie aus dem Spätwerk insbesondere Frauen vor Flußlandschaft. Damit verzahnt sind Kapitel über Bölls Lektüre-Erfahrungen in den einzelnen Lebensphasen, um den kulturellen Horizont auszuleuchten, in den sich sein Werk einschreibt.

NEU

Deutsche Kurzprosa 2005 Deutsche Kurzprosa der Gegenwart. Herausgegeben von Werner Bellmann und Christine Hummel. Stuttgart: Reclam 2005. 240 S.
Die Sammlung bietet Kurz- und Kürzestgeschichten sowie Kurzprosatexte mit narrativen Schreibweisen aus den Jahren 1965 bis 2004. Sie knüpft an den 2003 publizierten Band „Klassische deutsche Kurzgeschichten“ an und stellt mit 30 Textbeispielen hinsichtlich der Sujets wie auch der Darstellungsformen einen repräsentativen Querschnitt dar. Vertreten sind Texte von 25 Autoren,  u.a. Gabriele Wohmann, Heinrich Böll, Sarah Kirsch, Elfriede Jelinek, Reiner Kunze, Bodo Kirchhoff, Botho Strauß, Christoph Hein, Günter Grass, Herta Müller, Peter Handke, Felicitas Hoppe und Brigitte Kronauer. – Ein Nachwort informiert über Entwicklungstendenzen der deutschsprachigen fiktionalen Kurzprosa und über die Auswahlprinzipien. Darüber hinaus enthält der rund 50 Seiten umfassende Anhang Kurzbiographien aller Autoren, Hinweise zu den ausgewählten Geschichten sowie Angaben über Erstdrucke und Druckvorlagen.





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aktualisiert im Oktober 2005