Homepage der Fachgruppe Chemie im Fachbereich C - Mathematik und Naturwissenschaften

Bergische Universität Wuppertal      -       Fachbereich Mathematik und Naturwissenschaften

   
Prof. Dr. Reint Eujen

Bergische Universität Wuppertal
FB 9 - Anorganische Chemie
Gaußstr. 20, 42097 Wuppertal
Tel. 0202 - 439 2503
Fax 0202 - 439 3052
Email eujen@uni-wuppertal.de
   
  Studienmaterialien

 
Informationen für Studierende, Materialien etc.

 

  Curriculum Vitae
geboren:7.8.1946 in Göttingen
Familienstand:verheiratet, 3 Kinder
Bildungsweg:
    1965Abitur am Martino-Katharineum, Braunschweig
 1965-1967Wehrdienst
 1967-1971Chemiestudium an der Technischen Universität Braunschweig
 1968-1974Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes
 1971-1974Doktorarbeit unter Leitung von Prof. Dr. H. Bürger 
"Darstellung und spektroskopische Untersuchung von Silyl-Anionen und von CF3-Derivaten der IV. und V. Hauptgruppe"
 1974-1975Postdoctoral Fellow (DFG-Stipendiat) am Massachusetts Institute of Technology, Cambridge, USA (Arbeitsgruppe Prof. Dr. R. J. Lagow)
 1976-1985Wissenschaftlicher Assistent an der Universität-Gesamthochschule Wuppertal
 1983Habilitation für das Fach "Anorganische Chemie"
(Thema der Habilitationsschrift: "Trifluormethylgermane - Präparative und molekülspektroskopische Untersuchungen")
 1985C2-Professur an der Bergischen Universität-Gesamthochschule Wuppertal
 seit 1990C3-Professor für Anorganische Chemie an der Bergischen Universität Wuppertal
 1994Lehrstuhlvertretung an der Universität-GH Siegen
 2001-2003Dekan des Fachbereichs Chemie
 2003-2005Studiendekan des Fachbereichs Mathematik und Naturwissenschaften
 2005-2007Dekan des Fachbereichs Mathematik und Naturwissenschaften
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  Forschungsthemen
 

    Präparative und molekülphysikalische Untersuchungen an Trifluormethyl-Derivaten elektropositiver Hauptgruppen- und Übergangselemente

  • Synthese und Untersuchung von Bindungsverhältnissen mittels molekülspektroskopischer Methoden (Schwingungs-, Kernresonanzspektroskopie) von CF3Si-, CF3Ge-, CF3Sn- und CF3Pb-Verbindungen.
  • Untersuchungen zur Lewis-Acidität perfluoralkyl-substituierter Verbindungen; penta- und hexakoordinierte Komplexverbindungen der Elemente der IV. Hauptgruppe
  • Präparative und spektroskopische Studien zu Pseudohalogen-Eigenschaften der (CF3)3Ge- und (CF3)3Sn-Gruppierung; Untersuchung der sterischen und elektronischen Einflüsse in Verbindungen des Typs RnE(Ge(CF3)3)m, in quasibinären Übergangsmetallaten M(Ge(CF3)3)m- sowie in Carbonyl-Komplexen.
  • Elektronische Stabilisierung niedervalenter Organometall-Verbindungen: Synthese, Stabilisierung und Reaktionen CF3-substituierter Germanium(II)-, Zinn(II)- und Blei(II)-Organyle; Cycloadditionsreaktionen und Aufbau von CF3-Germa- und -Stanna-Heterocyclen.
  • Stabilisierung hoher Oxidationsstufen von Übergangsmetallen durch Fluoralkylgruppen: Synthese und Eigenschaften von Cu(III)- und Silber(III)-Derivaten des Typs (CF3/CF2H)nM(III)X4-n.Selektive Einführung fluorierter Alkylgruppen in organische Zielmoleküle mittels fluor-haltiger organometallischer Reagenzien; Difluorcarben-Reaktionen; Asymmetrische Synthese.
  • CF3-substituierte Siloxane, Silicone und Polysilane


   Die Arbeiten über Perfluoralkyl-Derivate elektropositiver Hauptgruppenelemente sind der Grundlagenforschung zuzuordnen und befassen sich mit der Entwicklung von Syntheseverfahren und der Darstellung neuartiger fluorierter Verbindungen und Synthesebausteine, denen u.a. im Hinblick auf Anwendungen im biochemischen Bereich oder auch der Modifizierung von Oberflächen (Siloxane) Bedeutung beigemessen wird. Die in dieser Verbindungsklasse auftretenden ungewöhnlichen Bindungsverhältnisse sind Gegenstand quantitativer NMR- und schwingungsspektroskopischer Analysen und anderer molekülphysikalischer Untersuchungsmethoden.

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