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Dipl.-Phys. Carsten Wilke

e-Mail: carsten-wilke@web.de
   
Raum: Uniklinik Essen
   
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Arbeitsgebiet:

medizinische Physik - Optimierung am PET, medizinische Bildverarbeitung, multimodales Bildmatching von PET und MRT-Datensätzen,

Diplomarbeit (4.2000):
Vergleichende Analyse von Algorithmen zur Registrierung der Bilddaten verschiedener Schnittbildverfahren

Am Max-Planck-Institut für neurologische Forschung Köln wird in Kooperation mit der neurologischen Klinik der Universität zu Köln und einer Arbeitsgruppe des Fachbereichs Physik der Bergischen Universität Gesamthochschule Wuppertal das menschliche Gehirn untersucht. Forschung und klinische Praxis bieten in dieser Kooperation für den medizinischen Fortschritt, beispielsweise in der Schlaganfall- und Hirntumorforschung sowie in der Erforschung der Parkinsonerkrankung und der Demenz, eine viel versprechende Symbiose.

Dazu werden moderne bildgebende Schnittbildverfahren, wie die Positronen-Emissions-Tomographie (PET), eingesetzt. Mit ihr lassen sich biochemische bzw. funktionelle Vorgänge, wie die Hirndurchblutung, der Sauerstoffverbrauch oder der Glukosestoffwechsel nicht invasiv am lebenden Gehirn messen und dreidimensional darstellen.

Um ein ,,vollständigeres'' Bild des Gehirns zu erhalten, werden die PET-Datensätze mit denen anderer bildgebender Verfahren dreidimensional ,,verknüpft''. Dazu zählen beispielsweise der herkömmliche Computer-Tomograph (CT) oder der Magnet-Resonanz-Tomograph MRT). Diese Tomographen stellen primär die anatomischen Informationen in der Regel mit einer höheren Auflösung dar. Durch die Verknüpfung der Datensätze wird ein besserer anatomischer und funktioneller ,,Gesamtüberblick'' erzielt. Zusammenhänge zwischen strukturellen, anatomischen Veränderungen und intakten oder gestörten Funktionszuständen bestimmter Gehirnareale können so (leichter) erkannt werden.

Damit dies möglich ist, müssen die beiden zu verknüpfenden dreidimensionalen Datensätze in eine gemeinsame räumliche Position bzw. Lage überführt werden. Die Berechnung der dazu notwendigen räumlichen Transformationsparameter wird als Bildregistrierung oder kurz als Registrierung oder ,,Matching'' bezeichnet.

Im Rahmen dieser Arbeit werden Algorithmen zur Bildregistrierung anhand von Datensätzen der Positronen-Emissions-Tomographie (PET) und der Magnet-Resonanz-Tomographie (MRT) analysiert.

Im ersten Kapitel werden die bildgebenden Verfahren PET und MRT und ihre physikalischen Grundlagen erörtert. Dann folgt ein klassifizierender Überblick zu den Grundlagen der Bildregistrierung im zweiten Kapitel.

Die zu registrierenden Datensätze, die gewählten Analysetechniken sowie wichtige Bestandteile der verwendeten Registrierungsalgorithmen werden in Kapitel 3 (Material und Methoden) beschrieben. Mit einer in der mechanischen Werkstatt der BUGH Wuppertal gebauten Transformationsmechanik konnten am MPI für neurologische Forschung in Köln Patientenbewegungen mit einem Hirnphantom simuliert werden. Außerdem wurden Registrierungsalgorithmen mit typisch klinischen Datensätzen von Patienten und Probanden getestet.

Das Widget-Matching-Tool, ein im Rahmen dieser Arbeit entwickeltes Computerprogramm, das der Analyse der Registrierungsalgorithmen dient, und die Ergebnisse der Analysen werden in den Kapiteln 4 und 5 präsentiert. Im letzten Kapitel werden die wichtigsten Ergebnisse zusammengefasst.

   
Vorträge: U. Pietrzyk, C. Wilke, A. Thiel: Optimierte Techniken zur Bildregistrierung multitracer und multimodaler Daten in: P. Kneschaurek (Hrst.) Medizinische Physik 2000, DGMP (2000).


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Letzte Änderung: Juli 16, 2004