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Die Funkenkammer der Universität Wuppertal
Nachweis der kosmischen Strahlung
mit der Funkenkammer
Kosmische StrahlungSeit 1913 ist bekannt, daß
eine vom Weltraum auf die Erde einfallende hochenergetische Strahlung
existiert. Diese löst in der Atmosphäre eine Sekundärstrahlung
aus, welche noch bis in 10000 m Wassertiefe nachweisbar ist.
Unter der Strahlung versteht man eine Sammlung von Teilchen unterschiedlicher
Art. Es sind vor allem Protonen und einige schwere Atomkerne.
Ihr Energiespektrum erstreckt sich über 13 Größenordnungen,
beginnend bei einigen Megaelektronenvolt (1 MeV=1 Million Elektronenvolt,
zum Vergleich: In einem Farbfernseher werden die Elektronen nur
auf 0.025 MeV beschleunigt.) bis hin zu 1014 MeV.
Die hochenergetischen Teilchen wechselwirken in der Erdatmosphäre
mit d
Diese Abbildung gibt es hier als Postscript-File. Die Funkenkammer
Diese Abbildung gibt es hier als Postscript-File. In der Funkenkammer wird kosmische Strahlung sichtbar gemacht. Die weder sichtbare noch spürbare Strahlung hinterläßt in der gasgefüllten Kammer Spuren, die als Lichtblitze (Funken) sichtbar gemacht werden können. Entlang ihrer Flugbahn spaltet die Strahlung die Gasatome zwischen den Platten der Funkenkammer in Ionen und Elektronen auf. Durchquert sie beide Szintillationszähler, so wird über die Steuerungslogik eine so hohe Spannung an den Platten gelegt, daß längs ihrer Spur es zu einer lawinenartigen Vermehrung von Ladungsträgern kommt. Schließlich sind so viele Elektronen und Ionen frei, daß sich ein Funken zwischen den Platten ausbildet, der die Hochspannung entlädt. Der Funken wiederum regt die im Gas enthaltenen Neon- und Helium-Atome an, das zu beobachtende, typische rote Licht auszusenden. In der Gruppe von Prof.Dr.Drees und Prof.Dr.Becks wurde im Rahmen meiner Examensarbeit eine Funkenkammer für Demonstrationszwecke entwickelt. Die Examensarbeit kann hier hier als gepacktes Postscript-File heruntergeladen werden.
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