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Module:
Das Gehirn und seine
Makrostrukturen
Das Gehirn und seine
Mikrostrukturen
Das Gehirn, Gedächtnissysteme und Ordnungsprozesse
In diesem Modul wird aus neuro- und kognitionspsychologischer sowie psycholinguistischer Sicht diskutiert, wie der Mensch zu dem umfangreichen und flexibel nutzbaren Wissen kommt, das ihn zu den hohen kognitiven Leistungen befähigt, die ihn auszeichnen. Ein wichtiger Teil dieses Wissens ist die Sprache. Wir müssen Blick darauf nach dem Zusammenhang von allgemeinem Weltwissen und dem Sprachwissen fragen. Der Begriff ‚Wissen’ schließt hier übrigens immer das Können, also den Gebrauch des Wissens ein. Sowohl das Speichern des Wissens als sein Wiederabrufen (Gebrauch) ist eine Leistung des Gehirns bzw. des komplexen Gedächtnissystems, das sich selbst organisierende Eigenschaften hat. Wichtige Grundlagen für eine sowohl neurophysiologisch wie verstehenstheoretisch fundierte Erklärung der zugehörigen Prozesse liefert die Theorie von der Emergenz eines Systems aus scheinbar chaotischen Faktoren.
In der Fachliteratur werden folgende Arten von Gedächtnis und Wissen unterschieden:
Ultrakurzzeitgedächtnis – Kurzzeitgedächtnis (Arbeitsgedächtnis) – Langzeitgedächtnis
episodisches Gedächtnis – semantisches Gedächtnis
deklaratives Wissen – prozedurales Wissen
implizites Wissen – explizites Wissen
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