Projekt „Sportgelegenheiten in Wuppertal“

 
Projektskizze

Dem Projekt liegt die Idee zugrunde, geeignete Sportgelegenheiten in der Stadt Wuppertal auszuweisen. Sportgelegenheiten sind Flächen oder Räume, die zur sportlichen Mitnutzung offen stehen. Nutzungsmöglichkeiten beziehen sich - einem weiten Sportbegriff entsprechend - auf Aktivitäten wie Jogging oder Ballspiele. Vor dem Hintergrund der aktuellen Sportentwicklung in Wuppertal (vgl. „Die sportgerechte Stadt Wuppertal“, Stadtentwicklungsplanung etc.) sollen Sportgelegenheiten verstärkt in die Sportstättenplanung einbezogen werden. Ziel des Projekts ist, Sportgelegenheiten in Wuppertal zu lokalisieren, per Erhebungsbogen zu bewerten und in das kommunale Freizeitangebot zu integrieren. Produkt soll möglichst eine „Freizeitkarte“ mit empfehlenswerten Sportgelegenheiten sein.

Die Rede von der „Sportstätte um die Ecke“ und der Hinweis auf „10 Minuten zu Fuß ins Grüne“ erhalten auf diese Weise für Wuppertal eine besondere Überzeugungskraft. Den Bürgerinnen und Bürgern werden zusätzliche Möglichkeiten aufgezeigt, sich sportlich zu betätigen. Die Untersuchung und Ausweisung von Sportgelegenheiten erfolgt in der Kooperation zwischen dem Stadtbetrieb Sport & Bäder und der Betriebseinheit Sportwissenschaft der Bergischen Universität. Dabei kann auf Vorarbeiten und Untersuchungen zurückgegriffen werden, die bereits in der Stadt Regensburg durchgeführt wurden (vgl. Literatur).

 

Projektgruppe

Das Projekt wird von Prof. Dr. Eckart Balz (Bergische Universität, Sportwissenschaft) in Zusammenarbeit mit Herrn Peter Keller (Leiter Stadtbetrieb Sport & Bäder Wuppertal) und Herrn Peter Keller (stellv. Betriebsleiter) durchgeführt.
Darüber hinaus beteiligen sich PD Dr. Peter Neumann (wiss. Assistent im Arbeitsbereich Sportpädagogik) und AOR Michael Fahlenbock (Leiter des Hochschulsports) sowie Herr Thomas Hornung (Teamleiter Planen & Budget).

Neben der vorübergehenden Mitarbeit von Stadtinspektoranwärtern (zunächst Herr Torsten Rohmann) ist die Beschäftigung einer ABM-Kraft vorgesehen.
Sie soll einen Großteil der Projektarbeit (Erhebung, Kartierung, Organisation etc.) im Zeitraum von 1/2003 – 12/2004 übernehmen. Darüber hinaus bestehen fachliche Kontakte zu verschiedenen Partnern in der Sportwissenschaft und in der Stadt Wuppertal sowie zum Sportamt der Stadt Regensburg.

 

Projektverlauf

Der geplante Verlauf des Projekts lässt sich in drei Phasen gliedern:

  1. Phase (1/01-12/02): Vorgespräche, Projektplanung, Ortsbegehungen, Seminararbeiten, Voruntersuchungen in Wuppertal-Elberfeld (Süd), Ostersbaum und anderen Quartieren
  2. Phase (1/03-12/05): Erhebung, Bewertung und Kartierung von Sportgelegenheiten im gesamten Stadtgebiet Wuppertal (einschließlich Kontrollerhebungen)
  3. Phase (1/06-12/07): Erstellung einer „Freizeitkarte“ mit Sportgelegenheiten, Veröffentlichung der Untersuchungsergebnisse (vorgesehen in Zs. Sportwissenschaft)

 

Projektliteratur

Bislang kann insbesondere auf folgende Veröffentlichungen zurückgegriffen werden:
BALZ, E. u.a.: Sportgelegenheiten – Ergebnisse und Perspektiven. In: sportpädagogik 24 (2000) 4, 45-49.
LISCHKA, D.: Sportgelegenheiten in Regensburg. Diss. Regensburg 2000.

 

 

Projektmittel

An Mitteln werden insbesondere personelle Ressourcen der BE Sportwissenschaft an der Bergischen Universität und des Stadtbetriebs Sport & Bäder der Stadt Wuppertal eingebracht. Eine Beantragung von Sachmitteln ist nicht
erforderlich.

Das Projekt bedarf jedoch des Einsatzes einer gesonderten Kraft für die umfänglichen Erhebungen, Kartierungen und Koordinationsaufgaben; diesbezüglich wird eine AB-Maßnahme beantragt. Notfalls müsste das Projekt in seiner Reichweite begrenzt, mit Honorarkräften etc. durchgeführt oder aus anderweitigen Mitteln finanziert werden (z.B. EU „Gesunde Städte“, BISp „Sportstättenentwicklung“, lsb „Hauptsache: Bewegungsraum“). Möglich ist auch, Stadtteile in Wuppertal nicht flächendeckend, sondern schlaglichtartig (in ergiebigen Quartieren) nach Sportgelegenheiten zu untersuchen; schon dies wäre mit der Hilfe von Auszubildenden, Anwärtern und Studierenden ein sehr lohnendes und realisierbares Unterfangen.