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Kurzinformation Das seit 1987/88 existierende SeniorenInnenstudium an der Universität Wuppertal ist ein fünfsemestriges (2,5 Jahre dauerndes) Studienangebot für alle sozial- und geisteswissenschaftlich Interessierte. Es gibt keine Altersgrenze und auch keine sonstigen besonderen schulischen Voraussetzungen für die Aufnahme des Studiums. Eine hohe Motivation und der Wille, Neues zu lernen, offen zu sein für wissenschaftliche Sichtweisen und sich wissenschaftliche Arbeitstechniken anzueignen, reichen aus.Studierbar sind Lehrangebote in den Fächern Allgemeine Soziologie, Rechtswissenschaft, Politikwissenschaft, Sozialpädagogik, Sozialpsychologie, Spezielle Soziologien, Statistik und Wirtschaftswissenschaften. Es folgen als Erweiterungen des sozialwissenschaftlichen Schwerpunkts die geisteswissenschaftlichen Fächer Allgemeine Literaturwissenschaft, Evangelische Theologie, Geschichte, Katholische Theologie, Pädagogik, Philosophie, Psychologie und Sportwissenschaft. In diesen Fächern können und sollen Studienleistungen erbracht werden, die auch zu einem zertifizierten Abschluss führen. Studienbegleitend konnten schon bisher ausgewählte Veranstaltungen der Sprach- und Literaturwissenschaften sowie Design- Kunst- und Musikpädagogik - Druck besucht werden, soweit die Lehrenden damit einverstanden waren. Seit dem Wintersemester 2001/2002 sind geeignete Lehrangebote auch aus den Natur- und Ingenieurwissenschaften geöffnet. Architektur, Chemie, Physik, Elektrotechnik, Sicherheitstechnik, Informatik und Maschinenbau bieten einzelne Veranstaltungen an. Diese Angebote können naturwissenschaftlich-technisch Interessierte aber auch Personen mit beruflich einschlägiger Vorerfahrung ansprechen, die ihr Wissen aktualisieren wollen. Mit seiner Ausrichtung auf Sozialwissenschaften und seiner strukturierten, leistungsorientierten Form unterscheidet sich das Wuppertaler SeniorInnenstudium von ähnlichen Studienangeboten anderer Hochschulen. Studienbegleitveranstaltungen erleichtern das Erlernen von Techniken des wissenschaftlichen Arbeitens, insbesondere für diejenigen, die - wie die Mehrzahl der Studierenden - lediglich über einen mittleren Schulabschluss verfügen. Daneben sieht das Studium fachspezifische Einführungen vor. Die selbstverständliche Einbeziehung der Studierenden in die Praxis empirischer Sozialforschung ist ein weiteres Wuppertaler Spezifikum. |