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Uni Wuppertal
Fachbereich E
Elektrotechnik, Informationstechnik, Medientechnik
FB 13


Einblicke in die Werkstatt des FB E der Bergischen Universität Wuppertal

 

Die Aufgabe unserer Werkstatt besteht darin, für die Professoren/innen, Ingenieure/innen und Studierenden der verschiedenen Fachgebiete innerhalb des FB E, Bauteile und (Teil)Apparaturen für die Forschung und Lehre herzustellen.

 

Einzelstücke und Prototypen aber auch Kleinserien - werden nach Zeichnungen und Rücksprache in unserer technologisch sehr gut ausgerüsteten Werkstatt präzise gefertigt.

 

 

Radialwellenleitungen als 'in vitro'-Expositionsanlage PRESSE
Für ein Projekt des Lehrstuhls für Theoretische Elektrotechnik (Prof. Hansen) und der University of Southern Denmark, Odense, zum Thema "Untersuchung des Einflusses elek­tromagnetischer Felder des Mobilfunks auf Gehirngewebe und neuronale Stammzellen" im Rahmen des Dänischen Mobilfunkforschungsprogramms wurde von der Werkstatt des Fachbereichs E eine Hochfrequenz-Expositionsanlage aufgebaut, die aus 6 doppelstöckigen radialen Wellenleitungen für jeweils 24 Probengefäße besteht, in denen biologische Zellkulturen mit Mobilfunksignalen der Trägerfrequenzen 900 MHz (GSM), 1800 MHz (GSM) und 2 GHz (UMTS) exponiert werden sollen. Die Leitungen sind aus rostfreiem Edelstahl gefertigt und mit den erforderlichen Probenhaltern sowie den Anschlüssen für Signaleinspeisung, Signalkontrolle und Temperaturmessung versehen.

Diese manuelle Presse wird zum Prägen von kleinen Strukturen im Nanobereich eingesetzt. Das Scheibensystem (einzelne Gewichte) lässt eine definierte Kraft von 1,45kg bis 11,95kg zum Prägen der Strukturen zu.

 

 

 

Im Rahmen des "Deutschen Mobilfunk Forschungsprogramms" wird die Jacobs University Bremen GmbH den "Einfluss hochfrequenter Felder des Mobilfunks auf die metabolische Umsatzrate im Tiermodell (Labornager)" untersuchen. Dazu werden Hamster typischen Mobilfunksignalen des GSM 900 MHz-Systems mit definierter Intensität ausgesetzt. Wesentlicher Bestandteil der Expositionsanlage sind vier in der feinmechanischen Werkstatt der Bergischen Universität Wuppertal gebaute Rechteck-Hohlleitungen, in die jeweils ein Kunststoffkäfig mit drei Hamstern eingesetzt wird. Durch Einbau spezieller Seitenwände wurde erreicht, dass das hochfrequente Expositionsfeld auf alle Tiere gleichmäßig einwirkt, unabhängig von ihrer Position im Käfig. Feinmaschige Gitter und Rohrstutzen im Deckel dienen der Licht-, Luft- und Wasserversorgung und verhindern gleichzeitig eine Hochfrequenz-Abstrahlung in die Umgebung.

 

 

Datum der letzten Änderung: 14.08.2007