7. Beiheft 1999
DAS PATRIARCHAT UND DIE KRIMINOLOGIE
Herausgegeben von Gabi Löschper und Gerlinda Smaus
Gabi Löschper: Die Kriminologie und das Patriarchat. Einleitende Bemerkungen
Dimitri Dimoulis: Das Patriarchat als Vertragspartner? Zu einigen Denkvoraussetzungen der Geschlechterbeziehungen
Gerlinda Smaus: Geschlecheridentität als kontextabhängige Variable – dargestellt am Beispiel der "eingeschlechtlichen" Institution des Gefängnisses
Michael Meuser: Gewalt, hegemoniale Männlichkeit und "doing masculinity"
Eva Labouvie: Macht der Begrenzung. Von der Nutzbarmachung patriarchalischer Vorstellungen von Weiblichkeit durch Frauen in Strafjustiz und Rechtsprechung (16. – 18. Jahrhundert)
Ana Lúcia Sabadell: Normen zur Bestimmung sexueller Gewalt aus vergleichender Perspektive: einige Aporien des Strafrechts
Christine Künzel: Raum – Gewalt – Vergewaltigung: Anmerkungen zu einer Topographie sexueller Gewalt. Grenzgänge zwischen Recht und Literatur
Wolfgang Stangl: Die Schrecknisse der abweichenden Abweichung. Oder: Die Angst der Männer vor mörderischen Frauen
Barbara Stiegler: Neuere Strömungen in der sozialwissenschaftlichen Diskussion zu Geschlechtertheorien und ihre politische Relevanz
Dagmar Oberlies: Kinderschutz im Strafverfahren – ein paternalistisches Fürsorgekonzept
Anina Mischau:
Frauenforschung und feministische Wissenschaftskritik in der Kriminologie.
Rückblick – Standortbestimmung - Ausblick